Öl

  • 12. Blick über die Lange Gasse zur Kirche 1948

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    unbefestigte Straße an Gärten vorbei. Verschiedene Bäume  und die Kirche im Hintergrund

    Spender der Staffelei: Familie Dietmar Seidel

    Über die Dächer des Städtchens ragt der Kirchturm. Vieles im Umfeld ist noch erkennbar. Andere Details, wie die Frau mit dem Huckelkorb, sind aus dem heutigen Stadtbild verschwunden.

  • 13. Kartoffelernte mit Blick zum Schwartenberg

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Viele Felder. Auf einem  sind Arbeiter bei der Ernte. Im Hintergrund der Schwartenberg

    Spender der Staffelei: Ehepaar Dr. med. Bernd und Dr. med. Barbara Findeisen 2014

    Dieses Bild erzählt viele Geschichten:
    - Der Blick zum Schwartenberg ist heute noch imponierend.
    - Die Felder sehen heute ganz anders aus als Ende der 40iger Jahre.
    - Die Kartoffelernte war damals eine wichtiger Vorgang, weil damit die Hoffnung verbunden war, im Winter zu Essen zu haben.
    Im Bild kommt der Künstler mit seiner Frau den Berg herauf gelaufen. Sie gehörten nicht zu den Glücklichen, die Aussicht auf eine zusätzliche Kartoffelportion hatten.

    (Gerade diese Situation wird im Tagebuch der Frau Preißler sehr eindrücklich beschrieben.)

  • 13a. Kinder auf Weide

    • Im Malerweg seit: 2015

    Öl auf Leinwand, Paul Bloss

    Zwei Mädchen auf einer Weide. 8 Kühe grasen. Im Hintergrund Sayda

    Spender der Staffelei: Familie Dörge und Familie Richter

    Ein schönes Bild einer schönen Landschaft von einem markanten Standpunkt. In heutiger Zeit könnte der Titel des Bildes zu Irritationen führen, zu jener Zeit war es selbstverständliche Aufgabe der Kinder, Kühe auf die Weide zu führen.

  • 17. Hochwald am Arnoldweg

    • Im Malerweg seit: 2017

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Ein Waldstraße umgeben von vielen großen Nadelbäumen

    Spender der Staffelei: Familie ??

    Das Bild und die Umgebung zeigen uns die Größe der Natur. Der Weg führt in den Wald, der uns in seiner Ruhe und Erhabenheit aufnehmen und begleiten wird.

  • 2. Alter Bahnhof - Verladen der Ernte 1951

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Kuh- und Pferdevorwerke mit der Ernte. Menschen beladen die Züge

    Spender der Staffelei: Firma Andreas Adam

    Wehmütig sah der Künstler wie die Feldfrüchte abtransportiert wurden.
    Er selbst hatte stets Mühe, etwas Essbares auf dem Tisch zu haben. Von Preißler gibt es viele Bilder mit Bezug zum Bahnhof, zu Wegfahren und zum Zurückkehren.
    Heute befindet sich im Bahnhofsgebäude die KITA von Sayda.

  • 22F. Fuchsporträts

    • Im Malerweg seit: 2016

    Pastellkreide, Anke Grießbach

    verschiedene Füchse abgebildet

    Spender der Staffelei: -

    Die bestandene Jägerprüfung ihres Mannes veranlasste die Künstlerin zu den meisterhaft ausgeführten Tierbilder. Wer selbst Erfahrung mit Tierbeobachtung in der freien Natur hat, kann dem Eindruck dieser Arbeiten nichts hinzufügen.

  • 23F. Frühling in Friedebach

    • Im Malerweg seit: 2015

    Öl auf Leinwand, Christian Dohmke

    Ein Haus an einem Hügel und ein paar Bäume im Frühling

    Spender der Staffelei: -

    Im Frühling leuchten auf dieser Wiese viele blühende wilde Narzissen mit der Sonne um die Wette. Das Bild hilft uns, diese Ansicht das ganze Jahr genießen zu können und gleichzeitig im jahreszeitlichen Wandel neue Naturschönheiten zu entdecken.

  • 25F. Alte Brechstube zu den 4 Jahreszeiten

    • Im Malerweg seit: 2016
    Pastell bzw Öl, Anke Grießbach

    Ein einzeln stehendes Haus welches zu jeder Jahreszeit gemalt wurde Spender der Staffelei: Agrargenossenschaft Friedebach

    Der Künstlerin ist mit ihrer Arbeit ein ganz besonderes Kunstwerk gelungen. Sie wohnt mit ihrer Familie im Meyer-Gut. Die alte Brechstube sieht sie jeden Tag. Daran noch etwas Besonderes zu erkennen, ist allein schon bemerkenswert, erst recht den Wandel zu den verschiedenen Jahreszeiten. Die Bilder sprechen in ihrer Eindringlichkeit für sich! Darüber hinaus dokumentiert sie damit eine Einrichtung, die vor etwa 100 Jahren in den meisten Erzgebirgsdörfern zum Alltag gehörte. Hier wurde Lein angebaut. Im Winter verarbeitete man die Flachsstengel. Das „Rösten“ und das „Brechen“ des Flachses war eine mitunter brandgefährliche Arbeit. Deshalb standen diese Gebäude im sicheren Abstand zu den Höfen.

  • 26aF. Am Waldhotel Kreuztanne

    • Im Malerweg seit: 2019
    Öl auf Hartfaser, Petra Berger (2018)

    Spender der Staffelei: Waldhotel Kreuztanne Friedebach


    An der alten Wegmarke Kreuztanne standen seit erdenklicher Zeit ein Gasthof und eine Ausspanne. Hier kreuzten sich zwei wichtige mittelalterliche Straßen, einmal die Poststraße, zum anderen die über den Pass nach Böhmen. Das heutige 4 Sterne „Waldhotel Kreuztanne“ setzt die Tradition fort, ein besonderer Platz für Aussicht und Einkehr zu sein. Unserem Künstlern gelang es überzeugend, diese Funktion ins Bild zu setzen.

  • 26F. Blick von der Kreuztanne nach Rauschenbach

    • Im Malerweg seit: 2019
    Öl auf Hartfaser, Christian Dohmke (2018)

    Spender der Staffelei: Waldhotel Kreuztanne Friedebach


    An der alten Wegmarke Kreuztanne standen seit erdenklicher Zeit ein Gasthof und eine Ausspanne. Hier kreuzten sich zwei wichtige mittelalterliche Straßen, einmal die Poststraße, zum anderen die über den Pass nach Böhmen. Das heutige 4 Sterne „Waldhotel Kreuztanne“ setzt die Tradition fort, ein besonderer Platz für Aussicht und Einkehr zu sein. Unserem Künstlern gelang es überzeugend, diese Funktion ins Bild zu setzen.

  • 3. Blick zur Kirche, hinter der Pfarrgasse

    • Im Malerweg seit: 2017

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Hinterhöfe zweier Häußer stehen vor dem Kirchturm Spender der Staffelei: Mirko und Katja Beer

    Das Bild spricht in seiner Perspektive für sich. Das Bild erzählt aber auch eine nette Geschichte: „Ein junger Saydaer schlenderte über einen Antikmarkt, sah dieses Bild, erkannte sofort das Motiv und den Wert, Erwarb es und spendete das Bild samt Staffelei unserer Ausstellung!“

  • 5. Blick auf Sayda vom Dorfchemnitzer Weg

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler (1893-1968)


    Ansicht Kirchturm umgeben von Bäumen

    Spender der Staffelei: Agrargenossenschaft Sayda

    Das Gemälde bedarf keiner weiteren Erklärung. Nostalgiker begeistern sich!

  • 9a. Feldmaus / Strohernte am Ullersberg

    • Im Malerweg seit: 2018

    Öl auf Leinwand, Petra Berger

    Keline Maus frisst  Korn. Und Blick über eine Feld mit Mähdrescher

    Spender der Staffelei: Elfriede Müller (Lengefeld)

    Eine entspannte Sicht der Künstlerin auf die Erzgebirgslandschaft und die großen und kleinen Akteure auf den erntereifen Feldern vor ihrer Haustür.

Der Malerweg

An einem Spazier- und Wanderweg innerhalb der Stadt Sayda (2,6 km) und in der landschaftlich reizvollen Umgebung von Sayda und seinen Ortsteilen sind an exponierten Stellen Tafeln mit Bildern Saydaer Künstler aufgestellt.
Von diesen Punkten aus erfassten die Maler ihre Motive. Ein Blick in die Natur ermöglicht interessante Vergleiche zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie dem Malstil unterschiedlicher Personen.

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