Kurt Preißler

  • 10. Ansicht vom Lutherplatz

    • Im Malerweg seit: 2014

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968)

    großer Platz mit einem großen Laubbaum. Kirche im Hintergrund

    Spender der Staffelei: Zahntechnisches Labor Jähnichen, Dr. Sylvia Kobra, Dr. Anegret Werner und Dr. Tilo Huster

    Eine Stadtansicht, wie sie Kurt Preißler zahlreich schuf. Der Vergleich mit der aktuellen Situation, zeigt wenig Veränderung. (Diese hat sich im „Rücken“ mit der neu gebauten Arztpraxis ergeben.)

  • 11. Markt Sayda

    • Im Malerweg seit: 2014

    Kohlezeichnung, Kurt Preißler (1893-1968)

    goßer Platz. Große und kleine Bäume. Im Hintergrund die Kirche

    Spender der Staffelei: Familie Mathias Neubert

    Diese Ansicht vermittelt uns einen Eindruck von der Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen über die Kurt Preißler verfügte. Wie auf nahezu allen Stadtansichten, ist der dominante Kirchenbau zu sehen.

  • 12. Blick über die Lange Gasse zur Kirche 1948

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    unbefestigte Straße an Gärten vorbei. Verschiedene Bäume  und die Kirche im Hintergrund

    Spender der Staffelei: Familie Dietmar Seidel

    Über die Dächer des Städtchens ragt der Kirchturm. Vieles im Umfeld ist noch erkennbar. Andere Details, wie die Frau mit dem Huckelkorb, sind aus dem heutigen Stadtbild verschwunden.

  • 13. Kartoffelernte mit Blick zum Schwartenberg

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Viele Felder. Auf einem  sind Arbeiter bei der Ernte. Im Hintergrund der Schwartenberg

    Spender der Staffelei: Ehepaar Dr. med. Bernd und Dr. med. Barbara Findeisen 2014

    Dieses Bild erzählt viele Geschichten:
    - Der Blick zum Schwartenberg ist heute noch imponierend.
    - Die Felder sehen heute ganz anders aus als Ende der 40iger Jahre.
    - Die Kartoffelernte war damals eine wichtiger Vorgang, weil damit die Hoffnung verbunden war, im Winter zu Essen zu haben.
    Im Bild kommt der Künstler mit seiner Frau den Berg herauf gelaufen. Sie gehörten nicht zu den Glücklichen, die Aussicht auf eine zusätzliche Kartoffelportion hatten.

    (Gerade diese Situation wird im Tagebuch der Frau Preißler sehr eindrücklich beschrieben.)

  • 14. Jungen im Walde

    • Im Malerweg seit: 2014

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Mehrere Jungs spielen an einem kleinen Bach im Wald

    Spender der Staffelei: Eggert Wagner

    Das Bild spricht für sich. Wir nehmen es als kleines Wunder, dass die Staffelei bei den verheerenden Stürmen und Schneebrüchen der letzten Jahre bisher unversehrt geblieben ist.

  • 16. Schwemmteich

    • Im Malerweg seit: 2014

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968) (oben)
    Aquarell, Rudi Peschel (unten)

    Der Schwemmteich aus zwei verschiedenen Sichten. Viele Bäume sind zu sehen

    Spender der Staffelei: Dr. Andrea und Lutz Peschel 2014

    Das „Kleine Vorwerk“, die umliegenden Wälder, das wenige 100m entfernte „ Große Vorwerk“ gehörten zu Purschenstein. Die Schwemmteiche dienten zur Tränke und als Badeplätze für das herrschaftliche Vieh. Andererseits waren sie Wasserreservoir für die Mühlen im Mortelgrund. Immer wieder zerstörte Hochwasser die Dämme bis sie vor wenigen Jahren mit großem Aufwand grundhaft saniert wurden. Dieser romantische Platz wird immer wieder im Bild festgehalten. Zwei Aquarelle stehen in Konkurrenz zum schnellen Handyfoto.

  • 17. Hochwald am Arnoldweg

    • Im Malerweg seit: 2017

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Ein Waldstraße umgeben von vielen großen Nadelbäumen

    Spender der Staffelei: Familie ??

    Das Bild und die Umgebung zeigen uns die Größe der Natur. Der Weg führt in den Wald, der uns in seiner Ruhe und Erhabenheit aufnehmen und begleiten wird.

  • 18F. Friedebacher Weg

    • Im Malerweg seit: 2016

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968)

    hügeliger Wanderweg, weit weg ein Bauernhaus. Viele Bäume an der Straße

    Spender der Staffelei: ??

    Dieser alleenartige Feldweg verband das Städtchen Sayda mit dem benachbarten Bauerndorf. Die ersten beiden Höfe in der Tiefe des Weges gehören allerdings noch zu Sayda.

  • 1a. Friedhofseingang in Sayda

    • Im Malerweg seit: 2014

    Kohlezeichnung, Kurt Preißler (1893-1968)

    Das große Eingangstor des Friedhofes und davor viele große Laubbäume.

    Spender der Staffelei: Volker und Marion Krönert

    Dargestellt ist das alte Friedhofsportal Interessant welche unterschiedliche Bilder vom gleichen Blickpunkt bei 01 und 01a entstehen können.

  • 2. Alter Bahnhof - Verladen der Ernte 1951

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Kuh- und Pferdevorwerke mit der Ernte. Menschen beladen die Züge

    Spender der Staffelei: Firma Andreas Adam

    Wehmütig sah der Künstler wie die Feldfrüchte abtransportiert wurden.
    Er selbst hatte stets Mühe, etwas Essbares auf dem Tisch zu haben. Von Preißler gibt es viele Bilder mit Bezug zum Bahnhof, zu Wegfahren und zum Zurückkehren.
    Heute befindet sich im Bahnhofsgebäude die KITA von Sayda.

  • 20F. Hof Familie Buschmann

    • Im Malerweg seit: 2015

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Haupthaus, Scheune und ein kleines Haus an der alten Friedebacher Strasse

    Spender der Staffelei: Familie Buschmann

    Ein Auftragswerk, das möglichst exakt den Bauernhof mit seinen Tieren und Gebäuden darstellen sollte. Gewiss erhielt der Künstler dafür einen Naturallohn, der ihm ein kleines Stück durchs Leben half. Ein Enkel, der den Komplex umbauen und modernisieren will, stellte das Bild für den Malerweg zur Verfügung und spendete das Objekt.

  • 27U. Ullersdorfer Blick in Richtung Dambl

    • Im Malerweg seit: 2023
    farbige Zeichnung, Kurt Preißler (1893-1968)

     Spender der Staffelei: Familien Klaus Dörge und Bernd Kaltofen


    Bis ins Jahr 2023 war Ullersdorf ein wenig Abseits vom Malerweg gelegen und das konnte nicht so bleiben, dachten sich die Ullersdorfer als Malerweg Verantwortlicher Michael Hartmann sie bei einem Rentnertreff 2022 - damals im Gasthof Dittmannsdorf - darauf ansprach. Und so ergriff der allen als rühriger Organisator bekannte Dörge, Klaus die Initiative – schlug Gemälde aus der Umgebung von Ullersdorf vor – suchte und fand Sponsoren.
    So kam es zu der Staffelei vor welcher wir unter Punkt "27U" jetzt stehen...

  • 28P. Blick auf das ehemalige Erbgericht Pilsdorf

    • Im Malerweg seit: 2023
    Aquarell, Kurt Preißler (1893-1968)

    Großes Haus , ehememaluige Gaststätte- Im Hintergrund liegt die Bergstadt Sayda   Spender der Staffelei: Agrargenossenschaft Sayda


    Das Bild vom Erbgericht in Pilsdorf mit dem Saydaer Kirchturm im Hintergrund fand Anklang – das Original hängt übrigens im Heimatmuseum - also im Spittel. Aus der Absicht des Aufstellens einer Staffelei wurde mehr. Bei der Staffelei könnte ja auch noch eine Bank zum Ausruhen für den müden Wanderer aufgestellt werden. Der erste angedachte Standort wurde verworfen und ein neuer näher am Standort des Malers gefunden und es entstand an der Staffelei eine gepflasterte Fläche mit Sitzgelegenheit und der wunderschönen Aussicht auf das ehemalige...

  • 29D. Blick über den Dittmannsdorfer Teich

    • Im Malerweg seit: 2023
    Kreidezeichnung, Kurt Preißler (1893-1968)

    Teich im Hintergrund sind Häuser Spender der Staffelei: Karin und Frank Preißler


    Im Nachbarortsteil Dittmannsdorf brachte Klaus Doerge die Familie Karin und Frank Preißler aus Dittmannsdorf (nicht verwandt mit dem Maler Kurt Preißler) ins Spiel.
    Diese besitzen ein Grundstück neben dem Dittmannsdorfer Teich.
    Es existiert ein Gemälde, etwa gemalt von der Ortsgrenze Ullersdorf / Dittmannsdorf mit Blick auf die Staumauer des Teiches und die ehemalige Schmiede.
    Die jetzigen Besitzer des Nachfolgegebäudes – die Familie Preißler - waren begeistert und...

  • 2a. Möbelfarbrik Richter in Sayda

    • Im Malerweg seit: 2015

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Das Gebäude der Möbelfabrik und im Vordergrund 5 Hühner und eine große Maschine

    Spender der Staffelei: Edeltraud und Jürgen Richter

    Künstler leben vom Verkauf ihrer Werke. Selten war und ist das ein lukratives Geschäft, erst recht nicht in der Not der Nachkriegszeit. Glück, wenn Jemand den Auftrag gab, sein Anwesen abzubilden, Für uns ist es Glück, dass die Nachfahren uns das Bild für die Ausstellung zur Verfügung stellten.

  • 3. Blick zur Kirche, hinter der Pfarrgasse

    • Im Malerweg seit: 2017

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler, (1893-1968)

    Hinterhöfe zweier Häußer stehen vor dem Kirchturm Spender der Staffelei: Mirko und Katja Beer

    Das Bild spricht in seiner Perspektive für sich. Das Bild erzählt aber auch eine nette Geschichte: „Ein junger Saydaer schlenderte über einen Antikmarkt, sah dieses Bild, erkannte sofort das Motiv und den Wert, Erwarb es und spendete das Bild samt Staffelei unserer Ausstellung!“

  • 4. Ochsengespannter Göbel

    • Im Malerweg seit: 2014

    Aquarell, Kurt Preißler, (1893-1968)


    Ein Mann treibt einen Ochsengöbel an. Im Hintergrund ein großer Baum und die Kirche Spender der Staffelei: Familie Reiner Mattheß

    Dieses bild ist eine Auftragsarbeit und ein Zeitdokument!
    Man sieht einen mit zwei Ochsen bespannten Göbel zum mechanischen Antrieb einer Dreschmaschine von Bauer Mattheß.
    Diese Technik wurde noch bis in die 50iger Jahre genutzt! Die Scheune wurde erst 1988 mit dem Bau des Altenheimes abgetragen.

  • 5. Blick auf Sayda vom Dorfchemnitzer Weg

    • Im Malerweg seit: 2014

    Öl auf Leinwand, Kurt Preißler (1893-1968)


    Ansicht Kirchturm umgeben von Bäumen

    Spender der Staffelei: Agrargenossenschaft Sayda

    Das Gemälde bedarf keiner weiteren Erklärung. Nostalgiker begeistern sich!

  • 6. Blick durch die Kirchgasse zur Kirche 1948

    • Im Malerweg seit: 2014

    Aquarell, Kurt Preißler (1893-1968)

    Spender der Staffelei: -

    Bereits 1209 wurde in Sayda eine Kirche gebaut. Nach mehreren Stadtbränden entstand sie immer wieder neu, ihre Größe spricht davon, dass sie in früherer Zeit eine bedeutendere Rolle für die Stadt und die eingepfarrten Dörfer spielte als heute.

  • 7. Der alte Plan vor 1914

    • Im Malerweg seit: 2014

    Kohlezeichnung, Kurt Preußler (1893-1968)

    Blick über den Planplatz.  6 historische Häußer sind zu sehen. Holz wird gestapelt

    Spender der Staffelei: Wohngemeinschaft Plan

    Wie im nächsten Bild (7a) ist das Saydaer Wohngebiet "der Plan" abgebildet. Hier reizt die unterschiedliche Sicht auf den historischen Platz aus verschiedenen Zeiten. Der Plan ist die gute Stube von Sayda. Hier findet der Weihnachtsmarkt zum 4. Advent statt. Das muss man erlebt haben!

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Der Malerweg

An einem Spazier- und Wanderweg innerhalb der Stadt Sayda (2,6 km) und in der landschaftlich reizvollen Umgebung von Sayda und seinen Ortsteilen sind an exponierten Stellen Tafeln mit Bildern Saydaer Künstler aufgestellt.
Von diesen Punkten aus erfassten die Maler ihre Motive. Ein Blick in die Natur ermöglicht interessante Vergleiche zwischen Vergangenheit und Gegenwart sowie dem Malstil unterschiedlicher Personen.

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